"Es ist nicht genug zu wissen - man muss auch anwenden. Es ist nicht genug zu wollen -
man muss auch tun."

Johann Wolfgang von Goethe

Was Goethe und sicher viele vor und nach ihm sagten, finde ich einen guten Leitsatz. Das Wissen allein hat mir nie gereicht. Denn was nützt es, wenn ich einerseits weiß, dass zum Beispiel Moore wichtig für den Schutz des Klimas sind und ich andererseits mit ansehe, wie sie vor meiner Nase für die Gewinnung von Blumenerde abgebaggert werden? Nein, da hilft nur die Tat, das Einmischen, das Sich- zur-Wehr-setzen. Etwas tun, Ungerechtigkeit und Gewalt gegen Mensch und Natur nicht einfach hinnehmen, das trieb mich schon immer an. 

Und wenn wir schon bei Zitaten sind, ein weiteres Lebensmotto prägt mein Leben. Charles Dickens hat es so ausgedrückt: "Tue so viel Gutes, wie du kannst, und mache so wenig Gerede wie nur möglich darüber." Ach ja. Ist es nicht so viel schöner, einfach hilfreiche Dinge tun zu können, ohne noch auf drei Medienkanälen darüber berichten zu müssen? Ich finde es, ehrlich gesagt anstrengend, so agieren zu müssen. Aber vielleicht komme auch ich mal mit Eurer Hilfe in eine Lage, in der mich hilfreiche Mitarbeiter*innen dabei unterstützen. Wink mit dem Zaunpfahl, Zwinkersmiley.

Nun liegt es allerdings im Wesen einer Bewerbung, dass man auch für sich wirbt, also vom eigenen Engagement  berichtet. Ich habe eine Auswahl getroffen. Es sind Dinge und Prozesse, auf die ich stolz bin. Und von denen ich glaube, dass auch mein bescheidener Beitrag nicht ganz unwesentlich dafür war, dass sie erfolgreich verliefen. Doch seht selbst: 


Mein Engagement in der Kommunalpolitik

Mein Engagement in der Landespolitik
Mein sonstiges Ehrenamt

Medienecho
 

Es gab schon einmal so etwas, wie "Fridays For Future", im Land. Das war unser Widerstand gegen das vor 14 Jahren geplante Steinkohlekraftwerk in Lubmin bei Greifswald. Und weil das Kraftwerk von der dänischen Firma Dong geplant wurde, trugen wir unseren Protest zu unseren dänischen Nachbarn vor die Haustür. Der UN-Klimagipfel 2009 in Kopenhagen bot dafür die passende Gelegenheit. Ulrike, Hendrik, ich und viele andere Klimaschützer*innen aus Mecklenburg-Vorpommern waren dabei.

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10 Jahre nach Kopenhagen gibt es neuen Schwung durch Greta und die vielen anderen Kinder und Jugendlichen, die für den Schutz des Klimas aufbegehren. Und ich bin wieder dabei, weil es auch meine und unsere Sache ist. Marc, Gaby, Jürgen und Constanze gehen mit und wir alle freuen uns über die vielen Stimmen, die laut rufen "Hoch mit dem Klimaschutz, runter mit der Kohle!" Was für eine tolle Jugend, die uns in die Pflicht nimmt und die es nicht gelten lässt, wenn altkluge Politiker ihr raten, doch erstmal zur Schule zu gehen, damit sie mit dem Wissen der Schulbank die Probleme von MORGEN lösen könne. "Nein", sagt Luisa Neubauer, führende Vertreterin von "Fridays For Future", "so läuft das nicht.Ihr seid gewählt, um die Probleme von HEUTE zu lösen."
 

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